Manchmal brauchen Kinder keine große Bastelkiste, kein neues Spielzeug und keinen perfekt vorbereiteten Parcours. Ein paar Kissen auf dem Boden reichen bereits aus, um aus dem Wohnzimmer eine kleine Abenteuerlandschaft zu machen.
Bei Kissen-Inseln verwandelt sich der Boden je nach Fantasie in tiefes Meer, heiße Lava, klebrigen Sumpf oder ein schlafendes Drachenfeld. Sicher ist nur, wer mit beiden Füßen auf einer Insel landet.
Legt mehrere Kissen, gefaltete Decken oder Handtücher mit etwas Abstand auf den Boden. Für jüngere Kinder liegen die Inseln dicht beieinander. Ältere Kinder dürfen etwas weiter springen oder kleinere Inseln benutzen.
Verwendet möglichst flache, feste Kissen und legt sie nicht auf sehr glatte Böden. Eine rutschfeste Unterlage oder ein Teppich macht die Inselreise sicherer.
In der ersten Runde dürfen die Kinder selbst entscheiden, wie sie von Insel zu Insel gelangen. Sie können springen, einen großen Schritt machen, auf Zehenspitzen balancieren oder sich langsam vorantasten.
Danach bekommt jede Runde eine neue Regel. Vielleicht dürfen sich die Kinder nur wie leise Katzen bewegen, mit einem Kuscheltier im Arm reisen oder gemeinsam ans Ziel kommen, ohne dass jemand ins Bodenmeer fällt.
Statt die Kinder gegeneinander antreten zu lassen, könnt ihr jeder Runde eine gemeinsame Aufgabe geben. So bleibt das Spiel auch für unterschiedlich schnelle Kinder motivierend.
Kissen-Inseln funktioniert allein, mit Geschwistern oder in einer kleinen Kindergruppe. Erwachsene müssen vor allem auf sichere Abstände und rutschfeste Inseln achten. Alles andere darf ruhig ein bisschen albern werden.






















