Der Zucker-Turm-Test beginnt mit einer scheinbar einfachen Aufgabe: Aus Zuckerwürfeln soll ein möglichst stabiler Turm entstehen. Doch schon nach wenigen Reihen merken die Kinder, dass ein hoher Turm nicht automatisch ein starker Turm ist.
Jedes Kind oder jedes Team erhält eine ähnliche Menge Zuckerwürfel und eine feste Bauzeit. Vor dem Start darf überlegt werden, welche Form besonders stabil sein könnte: schmal und hoch, breit wie eine Pyramide oder aus mehreren kleinen Säulen.
Hält ein breiter Turm mehr Gewicht als ein schmaler Turm?
Beim Bauen wird schnell deutlich, wie wichtig eine stabile Grundfläche ist. Liegen die unteren Würfel nicht gleichmäßig, geraten die oberen Etagen leicht ins Rutschen. So wird Statik ganz ohne schwierige Formeln sichtbar.
Nach der Bauphase folgt der Belastungstest. Auf die Turmspitze wird zunächst ein leichtes Gewicht gelegt, zum Beispiel ein Stück Pappe oder ein großer Knopf. Danach kommen nach und nach weitere Münzen hinzu.
Ein stabiles Fundament verteilt das Gewicht besser und verhindert, dass einzelne Würfel zu stark belastet werden.
Besonders lustig wird es kurz vor dem Einsturz. Oft hält ein Turm mehrere Gewichte völlig ruhig und fällt dann bei einer einzigen zusätzlichen Münze plötzlich in sich zusammen. Die Kinder können raten, welches Gewicht das Bauwerk noch schafft.
Zum Abschluss werden die Ergebnisse verglichen. Gewonnen hat nicht nur der Turm mit dem höchsten Gewicht. Auch der höchste Turm, die kreativste Form oder die beste Verbesserungsidee können ausgezeichnet werden.






















